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Podcast
Vorsicht, Rutschgefahr

Jobsuche, Jobausschreibung und mehr

30 Jun | Blogpost

Jobs und Ausschreibung

Auf was sollte bei der Erstellung eines Jobinserates geachtet werden?

Ein Stelleninserat schreiben darf nicht als lästige Pflicht gesehen werden. Betrachten Sie diese Notwendigkeit lieber als Teil Ihres Marketings. Denn die Zeiten, wo Unternehmen auf ein Stelleninserat hunderte von Bewerbungen bekommen haben, sind definitiv vorbei.

Waren es früher die Kandidaten, die sich bei Unternehmen beworben haben, so sind es heute immer mehr die Arbeitgeber, die sich bei den Kandidaten bewerben müssen. Unternehmer kämpfen heute mehr denn je um die einigen, wenigen Talente, die am Arbeitsmarkt zu finden sind. Vor allem qualifizierte und geeignete Bewerber und Bewerberinnen zu finden, ist schwer geworden.

Neben einem immer größer werdenden Kosten- und Erfolgsdruck, unter dem Unternehmen arbeiten und existieren müssen, gilt es auch den Wertewandel der sogenannten Gereneration Y zu analysieren, um ihm in weiterer Folge gerecht werden zu können.

Viele Stellenausschreibungen sind immer noch zu unkonkret, unpersönlich und schwammig in der Formulierung. Was viele Unternehmen beim Stelleninserat vergessen ist, dass sie sich in der Öffentlichkeit präsentieren und damit bereits für ihr Unternehmen werben können. Daher versuchen Sie das Stelleninserat individuell und ansprechend zu verfassen. Die Leser Ihres Inserats sollen eine genaue Vorstellung von den Tätigkeiten und den Aufgaben bekommen.

Nun wissen wir was in einem Stelleninserat unbedingt stehen sollte. Wie kann ich mich nun als Arbeitgeber von der Masse abheben?

Achten Sie besonders darauf, dass Ihr Stelleninserat nicht zu überladen ist und dennoch alle wichtigen Informationen enthalten sind. Bilder in der Stellenausschreibung machen diese attraktiver. Besonders gut kommen Bilder mit Menschen im Vordergrund an. Hier gilt weniger ist mehr, daher sollten maximal zwei Bilder in einem Stelleninserat enthalten sein. Achten Sie auch auf die Wahl der Schriftart und Größe. Denn der Text sollte leicht und gut zu lesen sein. Ist Ihr Inseratstext sehr lange, könnten Sie diesen zweispaltig gestalten, da er so optisch strukturierter erscheint.

Wenn Sie ein Stelleninserat ist schreiben, ist es wichtig, vorab festzulegen, ob Sie die Jobsuchenden in der „du“ oder in der „Sie“ Form ansprechen möchten. Dabei ist es wichtig, dass die Ansprache zu ihrem Unternehmen passt. Wenn Sie eine Stelle in einem jungen Team zu besetzen haben, empfiehlt sich hier die du Form. Auch bei Ferialjobs oder Lehrstellen, ist die Anrede „du“, die beste Wahl.

Habe ich mein Stelleninserat verfasst und alle Informationen gut verpackt, bin ich jedoch noch nicht ganz fertig. Woher weiß ich, wo ich mein Inserat am besten schalten soll? Wie und wo finden mich meine potenziellen Kandidaten am besten?

Wo Sie Ihre Stellenanzeige schalten, hängt stark von der Zielgruppe ab, die Sie erreichen möchten. Je nach Zielgruppe haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen online Jobbörsen, Printmedien oder sozialen Netzwerken. Also wo Ihr Stelleninserat gefunden werden soll, das entscheiden alleine Sie. Jedoch raten wir dazu, Ihr Inserat nicht nur auf einem Portal zu veröffentlichen. Überlegen Sie wer Ihre Zielgruppe ist und wo diese sich aufhält. So können Sie zum Beispiel Ihr Stelleninserat auch auf Facebook oder Instagram posten. Eine Anzeige auf Xing oder LinkedIn kann sich je nach Stelle und Zielgruppe genauso auszahlen.

Bei online Anzeigen im Internet ist es wichtig, die passenden Keywords zu verwenden. Darunter versteht man die Wörter nach welchen Jobsuchende auf Google oder anderen Suchmaschinen suchen. Wichtige Keywords sind zum Beispiel der Arbeitsort, die Stellenbezeichnung, die Branche und der Unternehmensname.

Wir weisen hiermit darauf hin, dass die Verantwortlichen von Steueraffe keine Garantie oder Zusicherung hinsichtlich der Genauigkeit oder Vollständigkeit der in diesem Podcast oder diesem Blogpost enthaltenen Informationen übernehmen. Die Informationen, Meinungen und Empfehlungen, die in diesem Podcast bzw Blogpost präsentiert werden, beziehen sich auf das österreichische Recht, dienen lediglich zur allgemeinen Information und ersetzen keine Beratung durch einen Steuerberater.